Pancakes are always a good idea

Ich habe mich mal wieder für mein Lieblings-Pancake-Rezept entschieden, das ich euch wirklich ans Herz legen kann! Es ist vegan, super einfach und schnell nachzumachen!

Warum vegane Pfannkuchen?

Ich beschäftige mich schon seit längerem mit der Ethik hinter dem Veganismus und möchte einfach aufgeklärt darüber sein, welche Produkte ich konsumiere, woher sie kommen und was eigentlich dahinter steckt! Ich möchte dazu stehen können, aktuell sein und mich gut fühlen! Es ist wirklich traurig wie wir Tiere ausbeuten, das kann man noch nicht mal in Worte fassen. Als Kind wurde mir eingetrichtert, dass Tiere unsere Freunde sind: die Milch würde vom Bauern mit der glücklichen Kuh kommen, die Eier ebenfalls, die Schweine haben Auslauf und quieken, alle leben glücklich und zufrieden: „Old MacDonald had a farm Ee i ee i o“. Ich zweifle ja nicht dran, dass das „Old MacDonals-Prinzip“ moralisch vertretbar ist. Ist es absolut! Jedoch hat sich unser Konsumverhalten mittlerweile komplett verändert: Wir wollen alles sofort und so bequem wie möglich haben, an jeder Ecke steht eine Supermarktkette, die nächste Fastfoodkette wird eröffnet, usw… Außerdem gibt es nicht mehr, wie früher, nur jeden Sonntag mal einen Braten. Nein! Wir essen morgens die Wurst auf dem Brot, mittags gibt es dann Bolognese und abends eine Brotzeit, bei der die Salami natürlich auch nicht fehlen darf. Fleisch ist kein Luxusprodukt mehr, wir können an jeder Ecke günstig tierische Produkte kaufen, bis in den Centbetrag.  Somit ist daraus ein riesiges Gewerbe geworden. Und Old Macdonalds wird mit seiner tierfreundlichen Farm arm und große Unternehmen reicher und reicher. Denn den Kapitalisten erfreut es natürlich, dass man in der Fleisch- und Molkereiindustrie Kohle verdienen kann. Und daraus folgt Massentierhaltung, eine grausame Ausbeutung der Tiere.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich versuche immer mehr auf tierische Produkte zu verzichten, da ich Massentierhaltung moralisch einfach nicht unterstützen kann. Und hey, das geht wirklich gut! Denn man braucht nicht unbedingt ein tierisches Produkt um superfluffy und leckere American Pancakes zu zubereiten! Ich würde euch gerne mein Rezept  zeigen, probiert es gerne aus und überzeugt euch selbst davon!

So let’s start! What do we need?

Bevor ich dieses Rezept gefunden habe, fand ich es immer wahnsinnig schwer, ohne Eier vegane Pancakes oder Pfannkuchen zu zaubern. Denn die Pancakes zerfielen mir immer wieder beim Wenden, bis es nur noch ein Schmarn war. Doch ich gab nicht auf, bis ich dieses Rezept gefunden habe.

Generell backe und koche ich gerne mit amerikanischen Cups, das finde ich einfach mega easy! Außerdem mache ich das immer mit ein wenig Gefühl und lasse meiner Kreativität auch hierbei besonders freien Lauf.

Für 4 Pancakes benutze 1 cup Mehl (120 gramm), 1 cup Soya Milch (250 milliliter), 2 EL Zucker, 1 EL pflanzliches Öl (ich benutze gerne Kokosöl), 1/3 cup Backpulver oder ein Päckchen und eine Brise Salz. Für mehr Spaß – und natürlich mehr Pancakes – einfach das Rezept verdoppeln!

Man kann alle Zutaten sofort miteinander vermengen und nach eigener Vorliebe noch Zucker nachgeben oder z.B. Zimt, Vanillezucker und Muskatnuss. Wenn der Teig zu flüssig ist, einfach noch etwas Mehl dazu geben. Der Teig sollte nämlich eher ein wenig dickflüssiger werden!

Gerne könnt ihr auch Früchte wie Blaubeeren, Apfelstücke oder Bananenscheiben dazu geben. Mein Tipp ist es hierbei: Gebt die Blaubeeren, Bananenscheiben erst in der Pfanne auf den Pancake, das sieht dann immer richtig toll aus. Die Apfelstücke können auch gerne schon davor mit dem Teig vermengt werden. Ansonsten platzen die Beeren beim Umrühren sofort und die Bananenscheiben zerfallen.

Sobald der Teig fertig ist und dieser auch keine kleinen Klümpchen enthält, geht es ab in die Pfanne. Dazu benutze ich gerne Kokosöl, da es dem Pancake auch noch einen Hauch von Kokos gibt, ansonsten würde ich Rapsöl empfehlen.

Für die perfekte Pancakegröße gebe ich immer eine Kelle Teig in die heiße Pfanne, welche auf die mittlere Stufe gestellt wird. Sobald der Pancake Bläschen gibt, kann man diesen wenden. Und somit ist es dann auch langsam, aber sicher geschafft!

The best pancake topping is more pancakes!

Gerne dekoriere ich meinen Teller zum Abschluss nach Lust und Laune. Dazu staple ich meine Pancakes und überlege mir noch eine Sauce, die dann den ganzen Pancaketurm runter laufen darf.

Heute habe ich mich für eine beerige Variante entschieden. Dazu habe ich gefrorene Beeren aufgetaut (einfach in der Mikrowelle) und diese dann mit Ahornsirup gesüßt und klein gestampft. Beeren gab es zusätzlich auch nochmal oben drauf 🙂 !

 

Aber da könnt ihr komplett kreativ sein!

 

Lasst es euch schmecken!

Eure Sara

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